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Archiv der Blogbeiträge

„Was wünschen wir uns voneinander?!“
Auf jeden Fall, dass die Vernetzung weitergeht! Nutzen Sie diesen Blog, um sich über die Veranstaltung „Online trifft offline“ hinaus über Feminismus online/offline auszutauschen und neue feministische Strategien anzuregen. Wir freuen uns über Kommentare, Blogbeiträge, Verlinkungen – und die Diskussion der Frage „Was wünschen wir uns voneinander?“!

Warum nutzen so viele junge Feminist*innen das Netz als Ort des Austausches oder des feministischen Aktivismus? Ich bin sehr oft verwundert über diese Frage, denn für mich persönlich stellt sich eigentlich eine ganz andere: Warum nicht? Das Internet ist das Kommunikations- und Wissensinstrument unserer Gegenwart und wahrscheinlich auch unserer Zukunft. Warum lassen so viele alteingesessene feministische Vereine oder Institutionen sich das entgehen? Das Internet ist auf vielen Ebenen eine große Chance und wenn ich mir anschaue, wie selbstverständlich viele weiße Hetero-Typen immer noch denken, das Netz wäre allein ihr Spielzeug, umso mehr wird deutlich, welchen Widerstand es bedeutet, im Netz Feminismus voran zu treiben.

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Um es gleich vorweg zu sagen, ich bin eine 60 plus Feministin, eine, die, wie wir das damals gesagt haben, den Marsch durch die Institutionen angetreten ist. Ich gehöre zu der Generation, für die die lila Latzhose kein Klischee ist, sondern die dieses Kleidungsstück tatsächlich getragen hat, wobei eine silberne Halskette mit Frauenzeichen plus geballter Faust in der Mitte das politisch korrekte Outfit vervollständigte. Es waren wilde Zeiten, damals, in den 70er Jahren!

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Januar 2015
Vor acht Monaten fing ich an, mein Blog „Kaiserinnenreich“ zu schreiben. Mit der Intention, Geschichten zu erzählen. Geschichten vom Leben als Mutter von zwei Töchtern, eine mit und eine ohne Behinderung. Geschichten von Tagen im Krankenhaus und in der Kita. Von der Pflege eines behinderten Kindes, von der Panik und den Glücksmomenten. Von klitzekleinen Meilensteinen, die die Welt bedeuten. Von Nächten mit einem Pflegedienst und Nachmittagen mit Einzelfallhelfer_innen. Von Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit besonderen Herausforderungen. Von Pränataldiagnostik und Barrieren in den Köpfen. Von neuen Rollenbildern und Geschlechtergerechtigkeit. Von Ansprüchen an Eltern von behinderten und nicht behinderten Kindern, von außen und von innen. Von Perfektionismus und dem wirklichen Leben. Von Inklusion von Anfang an, in der Kita, der Schule, der Freizeit und im Arbeitsleben...

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Die Ereignisse in Köln haben auf der Seite der Rechtsnationalen unglaubliche Kräfte freigesetzt. Eine entscheidende Rolle spielen dabei die sozialen Medien: Auf Facebook wurde nicht nur ungefiltert sichtbar, dass ein erschreckend großer Teil der Bevölkerung solche Ansichten hat. Facebook wurde auch zum Resonanzraum, in dem rechte Positionen sich nun öffentlich gegenseitig bestätigten – und bestärkten.
Nun gut. Was die Rechten können, können wir auch, oder?

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Inklusives Kino und Theater, inklusives Café, Inklusionsabende und -morgenstunden, Krabbelgruppen für „besondere Kinder“, Klassen mit „Inklusionskindern“, inklusive Wohngruppen, Inklusionskongresse und -sportveranstaltungen. Und ja, inzwischen gibt es sogar Inklusionssongs. Inklusionspartys wo eh nur Menschen mit Behinderungen, ihre Assistenten und die übermotivierten Organisatoren hingehen.

Ich ertrage es nicht mehr.

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